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Richtig lüften im Winter

(vom 15.11.2010)

Auch bei kühleren Außentemperaturen müssen Wohnräume regelmäßig gelüftet werden, damit frische Luft ins Rauminnere gelangt und der Entstehung von Schimmel vorgebeugt wird. Durchschnittlich entstehen in einem Vier-Personen-Haushalt bis zu zwölf Liter Wasser durch alltägliche Aktivitäten wie Kochen und Körperpflege. Schimmelbefall wird verhindert, indem man diese Feuchtigkeit "aus dem Fenster befördert". Wer zum Lüften die Kippvorrichtung verwendet, muss die Fenster vergleichsweise lang offen halten und erreicht damit nur einen geringen Luftaustausch. Wände sowie Fenster kühlen aus und die Wärmeverluste in den Wohnräumen sind groß. Darüber hinaus begünstigt das Kipplüften die Schimmelbildung, da die kalten Bauteile auf die wärmere und feuchte Raumluft treffen. Mit regelmäßigem Stoßlüften kann man die Heizkosten niedrig halten und gleichzeitig ausreichend frische Luft in die Zimmer lassen. Der kurze Durchzug erzielt einen größeren Luftaustausch als das Kipplüften und begünstigt dabei weder Wärmeverluste noch die Bildung von Feuchtigkeit. Ein solches, auf den eigenen Lebensrhythmus abgestimmtes Lüftungsverhalten unterstützt die hohe Effizienz moderner Heizsysteme. Die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) empfiehlt einen Kesseltausch hin zur bewährten und hocheffizienten Erdgas-Brennwerttechnik, deren Anschaffung sich bereits nach wenigen Jahren amortisiert.