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Heizungstemperatur nachts absenken
(vom 15.11.2010)
Wer nachts auf ein wenig Wärme verzichten kann, sollte Gebrauch von der Nachtabsenkungsfunktion seines Heizkessels machen. Mit dieser Einstellung kann der Energieverbrauch durchschnittlich um fünf Prozent reduziert werden. Wie hoch die Ersparnis tatsächlich ist, hängt unter anderem von der Bauweise des Gebäudes ab. Schlecht gedämmte Häuser in Schwerbauweise sparen weniger Energie ein. Anders verhält es sich bei Gebäuden in Leichtbauweise. Insbesondere, wenn sie nach den Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) oder besser gedämmt sind, über eine energieeffiziente Heizanlage wie eine Erdgas-Brennwertheizung und wärmespeicherintensive Wand- und Deckenbauteile verfügen. Das automatische Abschalten der Heizung bei gut gedämmten Häusern ist der Absenkung in jedem Fall vorzuziehen. Beide Möglichkeiten ersetzen grundsätzlich das Herunterdrehen jedes einzelnen Thermostatventils. Wer zudem tagsüber selten zu Hause ist, kann die Funktionen auch während dieser Zeit nutzen. Um sicherzustellen, dass es warm ist, wenn man zu Hause ankommt, lassen sich die Heizzeiten mithilfe moderner Regler einstellen, die den Heizbeginn selbstständig berechnen. Es muss lediglich programmiert werden, wann die optimale Temperatur im Raum erreicht sein soll. Mit der Erdgas-Brennwerttechnik steht zusätzlich eine bewährte und energieeffiziente Heiztechnologie zur Verfügung, so die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU). Die Nachtabsenkung oder -schaltung unterstützt diese optimal.